Workshop: Performing Translation. Eine Untersuchung im Feld von Intimität

Filmstill aus "Fahrtwind - Aufzeichnungen einer Reisenden"
Foto: Filmstill aus „Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden“

An der Filmakademie Wien findet derzeit ein künstlerisches Forschungsprojekt mit dem Titel Performing Translation. Eine Untersuchung im Feld von Intimität statt. In diesem Projekt geht es insbesondere um das Erfahrungs-Wissen von FilmemacherInnen, intime Momente mit unterschiedlichen Inszenierungsweisen zu kreieren sowie um die Frage, wie damit Bedeutungen produziert werden.

Im Rahmen des Fachbereichs Medien- und Filmwissenschaft findet am 18. und 19. Juni ein Workshop zu diesem Forschungsprojekt statt, am Programm stehen Vorträge und Diskussionsrunden mit zahlreichen Gästen aus Theorie und Praxis, u.a. Rainer Frimmel, Elfi Mikesch, Markus Schleinzer, Bettina Böhler, Thomas Morsch (Institut für Theaterwissenschaft FU Berlin) und Gertrud Koch (Institut für Theaterwissenschaft FU Berlin).

Anschließend an den Workshop werden die teilnehmenden Studierenden Ideen und Entwürfe zum Thema entwickeln, die sie in einem Forschungslabor (FILM LAB, Zeitraum 21.9.-2.10.2015) filmisch erproben wollen. Im FILM LAB steht die konkrete künstlerische Umsetzung eines präzisen Moments von Intimität (ein Blickwechsel, ein Bei sich sein, ein vertrauter Umgang miteinander etc.) mit unterschiedlichen filmischen Mitteln im Zentrum.

Im FILM LAB werden den TeilnehmerInnen Nina Kusturica (Regisseurin, Cutterin, Produzentin) und Tizza Covi (Regisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin) als Mentorinnen zur Seite gestellt, die die Arbeit am Set begleiten.

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